Texte

SlavicumPress, ein online-Projekt des Instituts für Slavistik der Universität Zürich, hat nun zwei Lyrik-Übersetzungen von mir publiziert:

„Ein fahl Pferd“, die expressionistische Darstellung einer apokalyptischen Vision von Valerij Brjusov, und das Gedicht

„Ein Arbeiter“, in dem der Verfasser, Nikolaj Gumilev, in lakonischer Weise die Umstände seines eigenen Todes vorauszuahnen scheint.


BrjusovKaum ein anderer deutscher Dichter hat die russische Lyrik des 19. Jahrhunderts ähnlich stark beeinflusst wie Heinrich Heine. Wohl kein anderer wurde so häufig übersetzt.

Waleri Brjussow (1873-1924) war ein virtuoser Stilist und beherrschte das poetische Handwerk in Vollendung. Er hat nicht nur Gedichte Heines übersetzt, sondern in seinem  folgenden Originaltext dessen Schreibweise ins Russische übertragen. Brjussows Text ist also ein russisches Gedicht im Stil des deutschen Romantikers, das hier nun ins Deutsche übersetzt wurde. Wenn der Eindruck entsteht, es handelte sich gar nicht um eine Übertragung aus dem Russischen, sondern das Gedicht wäre direkt z.B. Heines „Buch der Lieder“ entnommen, dann wäre die gewünschte Wirkung erreicht und die Übersetzung gelungen:

Übersetzungen

Meine Übersetzung eines weitaus bedeutenderen Gedichts von Waleri Brjussow, nämlich der apokalyptischen Großstadtvision Ein fahl Pferd von 1903/04 (Валерий Брюсов, Конь блед), finden Sie hier.

 

„Моя коллекция“ (1990) von Victoria Popova (St. Petersburg, Biel/CH)
Musik: „Memories again“ is written, produced and performed by Lee Rosevere (License: CC BY-NC 4.0)

 

Baron RosenDas nicht Erlebte und das falsch Erinnerte im autobiographischen Text: Andreas v. Rosens Zapiski dekabrista

Vortrag anlässlich des 11. Deutschen Slavistentags 2012 in Dresden

 

 

Zwei Gedichte von Marina ZwetajewaCvetaeva

 

 

 

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Lev Levandas Roman „Gorjačee vremja“ als politischer Akt

in: „Zeitschrift für Slavistik“ Band 55, Heft 3 (Aug 2010)

 

 

 

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Gabrielyan, Nona: Ins Nirgendwo. Gedichte. Übersetzung von Benjamin Specht, Dreieich: Medu-Verlag – 2006. (vergriffen)

„So finden sich in dem Band die russischen Gedichte inklusive der Übersetzungen durch den Slawisten Benjamin Specht, die sie für sehr gelungen hält. Tatsächlich überzeugen ihre „Wort-Malereien“ auch auf deutsch durch schönste Bildhaftigkeit und außergewöhnliche Eindringlichkeit.“ Wiesbadener Kurier

 

Achadulina

Die Lyrik Bella Achmadulinas. München: Verlag Otto Sagner – 2005 (vergriffen)

„Es ist sehr zu begrüßen, dass Benjamin Specht Interesse am Schaffen von Bella Achmadulina aufgebracht hat. […] Spechts Stärke besteht in der genauen, vom Detail ausgehenden Gedichtanalyse.“ Karlheinz Kasper in: „Osteuropa“ 05/2007

„Even though Bella Akhmadulina (b. 1937) is one of the most prominent Russian poets of the second half of the twentieth century, surprisingly little has been written about her. […] The present book […] is only the second monograph in any language devoted to Akhmadulina […]. Adrian Wanner in: „Slavic and East European Journal“ vol. 51/3 (Fall 2007)

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